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Vom Zauber des Anfangs
Pfarrservice.dsp.at
Apr
7
16:30, Sonntag, 07. April 2019
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Apr
12
17:30, Freitag, 12. April 2019
, Stift Seitenstetten
Apr
13
Samstag, 13. April 2019
,
 
 

gemeinsam träumen

Im Pastoralbrief Februar/2019 laden die Pastoralen Dienste dazu ein, gemeinsam zu träumen. Impulsgebend ist das Wort von Dom Helder Camara:

„Wenn einer alleine träumt, bleibt es ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“

Schick uns ein Bild/Foto oder/und schreib ein paar Zeilen (max. 300 Zeichen).

  • Von welcher Kirche träume ichVon welcher Kirche träumst du?
  • Welches Bild von Kirche stärkt und belebt dich?
  • Was gibt dir Kraft und nährt dich für die Zukunft?

Sende Bild oder/und Text per Email: gemeinsamtraeumen@kirche.at

Wir werden nach und nach einzelne Zusendungen auf dieser Website teilen.

Hier findest du ...

 

„Wenn einer alleine träumt, bleibt es ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen,
ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“
(Dom Helder Camara)

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge!
Von welcher Kirche träume ich? Wer sich gegenwärtig umhört, wird über „die Kirche“ so manches hören oder auch nur Gleichgültigkeit wahrnehmen, aber von ihr träumen?
Kirche verliert an Bedeutung, ihre Strukturen werden brüchig, Personal fehlt. Was soll man noch erwarten? Viel mehr als Schadenfreude bleibt oft nicht übrig. Idealbilder zerbrechen, manches steht im Widerspruch zur Botschaft des Evangeliums und die Relevanz von Kirche schwindet für große Teile der Bevölkerung. Doch der Traum vom Leben und die Sehnsucht nach Liebe ist offensichtlich, unerschöpflich und tief in unsere „menschliche DNA“ eingeschrieben.
Uralt und immer wieder neu erwacht dieser Menschheitstraum „Leben“. Nicht erst später, nicht bloß für ein paar Glücksritter und nicht nur für jene auf der Butterseite des Lebens! Sondern Leben für alle, hier und heute, in zerbrochenen Beziehungen und an den Rändern der Gesellschaft, auf der Mülldeponie von Geschwätz und Fake News, in den sozialen Kältekammern und auf dem Scherbenhaufen enttäuschter Liebe und missbrauchter Gefühle!
Bei allen Dellen, Brüchen und Verwundungen, die es tatsächlich gibt, bleibt die Frage: Was lässt mich – als Christin oder Christ – in dieser Kirche leben, aufatmen, Kraft schöpfen?
Welche Hoffnung will ich teilen? Wo spüre ich den Pulsschlag und den Atem Gottes in der Kirche?
Denn es braucht Orte, Zeiten, Menschen und Erfahrungen, wo andere mit dem „neuen Leben“ in Berührung kommen. Es gilt so zu leben wie Jesus. Als Christen sind wir gesendet dies zu tun im Angesicht von Verwundungen und Entstellungen, inmitten von seelischen Scherbenhaufen, innerlichen Abgründen und Widersprüchlichkeiten - auch innerhalb der Kirche.
Die Fastenzeit bietet dazu Impulse, Einladungen und Ermutigungen. Als Vorbereitungszeit auf Ostern, dem Fest der Auferstehung Jesu und des neuen Lebens gibt es hier besondere Zeiten und Angebote (vgl. https://pfarrservice.dsp.at).

Kirche lebt. Spürst du es? Glaubst du es?
Wir träumen gemeinsam davon!
Herzliche Einladung!

Eine gesegnete Fastenzeit und ein frohes Osterfest wünschen

Hans Wimmer - Direktor der Pastoralen Dienste

Gerhard Reitzinger - Geistlicher Leiter der Pastoralen Dienste