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Vom Zauber des Anfangs
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Pastoralbrief November 2018

Die drei Bibeljahre

Mit dem 1. Adventsonntag 2018 beginnen 3 besondere Bibeljahre. Die Fachreferentin für Bibelpastoral Mag. Karin Hintersteiner wirbt im Pastoralbrief November 2018 dafür, ganz persönlich die Bibel zu hören, zu lesen und zu leben. Auf der der Website pfarrservice.dsp.at finden sie den Brief sowie viele Angebote und Initiativen der Pastoralen Dienste.

Sie wollen den nächsten Brief persönlich erhalten? Dann melden Sie sich auf der Website pfarrservice.dsp.at oder unter der e-mail: pd.leitung@kirche.at für den Emailversand an.

 

Liebe Leserin, liebe Leser!
“So ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.” (Jes 55,11)
Die Bibeljahre, die mit dem 1. Adventsonntag beginnen, haben ein schönes Motto bekommen: ‘BIBEL - Hören. Lesen. Leben’. Ich möchte dieses Motto als Ausgangspunkt dieses Briefes nehmen und einige Gedanken dazu mit Ihnen teilen.
Zum Motto fallen mir sofort die Kleinen Christlichen Gemeinschaften ein, die in vielen Ländern die tragenden Säulen der Pfarren sind. Sie treff en sich meist wöchentlich zum Bibelteilen. Oft geht es dabei um das Evangelium des kommenden Sonntags. Im Zusammenschauen des Bibeltextes mit dem Alltag der Menschen entstehen konkrete Vorhaben, die sich einzelne oder die Gemeinde mitnehmen.
Das sind nicht immer große Dinge, aber Woche für Woche praktiziert, entsteht eine gewisse Fertigkeit, mit der Bibel zu leben. Die Nachbarin besuchen, sich mit jemandem versöhnen, den Müll trennen, können solche Vorsätze sein. Oder auch Bäume zu pfl anzen, um etwas gegen die Erosion zu unternehmen - so geschehen in einer der Partnerdiözesen der Fastenaktion in Tansania.

In der Einleitung zur Jugendbibel denkt Papst Franziskus darüber nach, wie wir Bibel lesen können. “Fragt euch: Was sagt das meinem Herzen? Spricht Gott durch diese Worte zu mir? Berührt er mich in der Tiefe meiner Sehnsucht? Was muss ich tun?” Wenn sich die Bibel dann mit Bedeutung füllt, wird das Wort zum Lebens-mittel. Oder wie Jesaja es ausdrückt: “Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin
zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ...” (Jes 55,10f)
Ihre
Karin Hintersteiner