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Samstag, 28. November 2020
Sehnsucht, Mut und Hoffnung,
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Steh auf! Fürchte dich nicht! Du bist gesendet!

Pastoralbrief für die Diözese St. Pölten im November 2020
Das Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge steht in der Spannung von Zuspruch und Anspruch, von Gabe als Geschenk und Aufgabe als Sendung. Beseelt von eigenen, guten Erfahrungen laden Direktor Johann Wimmer und Geistlicher Leiter Gerhard Reitzinger (Pastorale Dienste) ein, „selber diese Bibelstelle zu meditieren oder mit jemanden in der Nähe zu teilen“.

Gottes Wort sucht Auf- und Annahme in unserer von Pandemie geprägten Zeit. Weil der Weg oftmals ungewiss und neu ist, ist Ermutigung und Stärkung das Gebot der Stunde. Und alle sind eingeladen, ermächtig und gesendet, der Spur der Hoffnung zu folgen, die sich gerade im Advent auftut!

„Die Zeit des Advents ist die Zeit der Herbergssuche. Klopfen wir bei einem Alleinstehenden an die Tür, rufen wir bei jemanden an, der gerade einsam ist. Schenken wir ein wenig Zeit zum Zuhören, bringen
wir ein gutes Wort mit. … Wir wünschen euch in dieser besonderen Zeit, wo die Tage kürzer werden, die erhellende Begegnung eines Engels, der euch in das Dunkel ihres Alltags die Frohbotschaft zuflüstert: Steh auf! Fürchte dich nicht! Du bist gesendet!“

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge!

„Gott befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf Händen, damit du nicht an einen Stein stößt.“ Psalm 91,11

Gefangen, gefesselt und doch wundersam zur Freiheit berufen. Dies durfte der Apostel Petrus (vgl. Apg 12), zutiefst und hautnah erfahren. Genauso tiefgehend haben 36 für den Pastoralrat der Diözese denkende und handelnde Menschen Mitte Oktober diese biblische Botschaft für ihren pastoralen Auftrag in dieser herausfordernden Zeit interpretiert.

Wir laden euch ein selber diese Bibelstelle zu meditieren oder mit jemanden in ihrer Nähe zu teilen. Eingezwängt in die Dynamik der Pandemie fühlen wir uns wie gelähmt und handlungsunfähig. Wie das Dunkel eines Gefängnisses legt sich von Zeit zu Zeit Angst und Mutlosigkeit auf unsere Seele. Überraschend und unerwartet, manchmal still und leise stellen sich Engel, himmlische Boten, göttliche Begleiter an unsere Seite. Sie erleuchten das Gefängnis des Petrus genauso wie die Hirtenfelder zu Betlehem mit ihrer frohen Botschaft. „Steh auf, fürchte dich nicht!“

Dieser Zuspruch gilt auch uns und darf unser Herz ermutigen und unserem Fuß eine Leuchte sein. Ja, wir sind zum Aufstehen, zur Auferstehung berufen, genauso wie Petrus im Gefängnis oder die Hirten von Betlehem. Gerade jetzt, wo uns Maßnahmen einschränken und uns Aussichtlosigkeit und Einsamkeit gefangen nehmen!

Dort wo in der Bibel Engel auftauchen wird es licht und hell und der Spur dieses himmlischen Leuchtens folgt eine tiefe innere Freude. Diese Freude wird besonders denen verkündet, die in der Finsternis sitzen und im Schatten des Todes.

Wir sind berufen in dieser Zeit einander Engel zu sein, um Licht und Freude in die Ausweg- und Orientierungslosigkeit der Menschen zu bringen.

Wir dürfen Boten der Auferstehung sein, die von der großen Freiheit künden, die uns Christinnen und Christen in der Taufe und Firmung und in jedem Gottesdienst neu zugesprochen wird. Wir laden ein, den Weg, der nun vor uns liegt, mit anderen Menschen zu teilen. Lassen wir andere Menschen an unserem Leben teilhaben und lassen wir uns dabei von einem Wort, einer Botschaft der Bibel inspirieren.

Die Zeit des Advents ist die Zeit der Herbergsuche. Klopfen wir bei einem Alleinstehenden an die Tür, rufen wir bei jemanden an, der gerade einsam ist. Schenken wir ein wenig Zeit zum Zuhören, bringen wir ein gutes Wort mit. Ein Leuchten und ein Stück himmlische Nähe wird diese Begegnung umhüllen.
Wir wünschen euch in dieser besonderen Zeit, wo die Tage kürzer werden, die erhellende Begegnung eines Engels, der euch in das Dunkel ihres Alltags die Frohbotschaft zuflüstert:

Steh auf!
Fürchte dich nicht!
Du bist gesendet!

Mit dieser Ermutigung wünschen wir eine gesegnete Zeit im Advent und ein mit Licht und Freude erfülltes Fest der Menschwerdung Gottes.

Hans Wimmer - Direktor der Pastoralen Dienste
Gerhard Reitzinger - Geistlicher Leiter der Pastoralen Dienste

 

Informationen und Materialien aus den Pastoralen Diensten

sind in gewohnter Weise auf der Website https://pfarrservice.dsp.at abrufbar.

  • Advent & Weihnachten
    Einige Anregungen und Wegweiser wollen Unterstützung und neue Impulse bieten. Viel Freude beim Suchen, Unterwegssein und Staunen: www.pastoraledienste.at/weihnachten
 
  • TelefonSeelsorge Niederösterreich
    Wir sind unter der Notrufnummer 142 rund um die Uhr erreichbar. Im Sofortchat können Sie zu bestimmten Zeiten direkt mit einem Berater oder einer Beraterin chatten. Schreiben Sie uns eine Mailanfrage. Wir antworten Ihnen innerhalb von 48 Stunden. Umfassende Informationen zur Telefon-Seelsorge finden Sie unter www.telefonseelsorge.at
 
 
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    Zusätzlich zum Pastoralbrief und der Pastoralaussendung sind zahlreiche Publikationen online zugänglich: Diözesanblatt – Schematismus – Direktorium – Pfarrpublizistik - Datenschutzgrundverordnung – Anmeldung für Veranstaltungen etc. https://pfarrservice.dsp.at