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Sensibilität

Foto: fizkes/Shutterstock.com

Pfingstnovene 8. Tag
Es genügt nicht, alles (objektiv) richtig zu machen. Immer braucht es auch das Gespür, den „Sensus“ für den passenden Augenblick und das „Wie“. Und manches erreicht nur das Herz, wo der Verstand auf der Strecke bleibt. Manchmal sind es sehr eigenwillige und überraschende Spuren, auf denen Gott uns entgegenkommt und unser Innerstes berührt.

Wir bitten um die Geistkraft, die uns den Willen Gottes in den Zeichen der Zeit erkennen lässt. Wir bitten um den Geist der Sensibilität und Neugier. Komm, Heiliger Geist, auch in unsere Zeit!

In der Einladung zur Pfingstnovene (siehe Broschüre) heißt es:

„Krisen- und Konfliktherde, Sackgassen und Verfehlungen, Verwundungen und Verletzungen gibt es in allen Lebensbereichen und Beziehungsgefügen. Die Corona Pandemie hat diesbezüglich vieles aufgedeckt und oft noch schmerzlicher erfahren lassen.

Ob in der großen Weltgeschichte oder in ganz persönlichen Lebenskontexten, ob in kirchlichen, gesellschaftlichen oder familiären Zusammenhängen, wir suchen - an sehr verschiedenen Orten - Schritte des konkreten Handelns, des Heilens und Wiederherstellens.

Diese Pfingstnovene folgt der Spur, die Papst Franziskus mitten in der Corona Pandemie gelegt hat: „Vor allem aber brauchen wir das Gebet, um die Eingebungen des Geistes hören und den Dialog in einer Gemeinschaft pflegen zu können, die uns halten und uns träumen lassen kann.“ Vgl. Papst Franziskus, Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus der Krise, Kösel Verlag 2020.

„Worauf wartest du?“ Jede/r kann mitmachen und am Gebetsnetz der Pfingstnovene teilnehmen. Mögen die vorliegenden Gebete, Gedanken und Impulse dabei unterstützen.

Diese Frage möge gleichzeitig zur Bitte von Vielen in der ganzen Diözese St. Pölten werden: „Worauf wartest du?“ Komm, Heiliger Geist!