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6:30, Samstag, 26. Juni 2021
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Verantwortung

Foto:  Alexandros Michailidis/Shutterstock.com

Pfingstnovene 6. Tag
Die größte Verantwortung, die wir haben, gilt dem „Leben“. In Extrem- und Krisensituationen wird offenkundig, was letztlich in jedem Augenblick zählt und von immenser Bedeutung ist. Die Verantwortung für das Leben kann ich niemandem abnehmen – aber niemand muss sie alleine tragen. 

„Es kommt auf einen selbst drauf an, wie man damit umgeht. Jede und jeder kann hier und jetzt entscheiden, was aus dem geschenkten Leben entstehen soll, in welche Richtung es gehen soll.“ (Katholische Jugend)

„Mein christlicher Auftrag ist es, mir der Verantwortung, die uns von Gott gegeben ist, bewusst zu werden. Wie wird es sein, wenn jeder und jede persönlich angesprochen seinen oder ihren Auftrag erkennt und erfüllt?“ (M. Gratzer-Hagen)

Wir bitte um die Geistkraft Gottes, die uns füreinander sorgen lässt. Wir bitten mit der Pfingstsequenz: „Komm herab, o Heil’ger Geist … Ohne dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.“

In der Einladung zur Pfingstnovene (siehe Broschüre) heißt es:

„Krisen- und Konfliktherde, Sackgassen und Verfehlungen, Verwundungen und Verletzungen gibt es in allen Lebensbereichen und Beziehungsgefügen. Die Corona Pandemie hat diesbezüglich vieles aufgedeckt und oft noch schmerzlicher erfahren lassen.

Ob in der großen Weltgeschichte oder in ganz persönlichen Lebenskontexten, ob in kirchlichen, gesellschaftlichen oder familiären Zusammenhängen, wir suchen - an sehr verschiedenen Orten - Schritte des konkreten Handelns, des Heilens und Wiederherstellens.

Diese Pfingstnovene folgt der Spur, die Papst Franziskus mitten in der Corona Pandemie gelegt hat: „Vor allem aber brauchen wir das Gebet, um die Eingebungen des Geistes hören und den Dialog in einer Gemeinschaft pflegen zu können, die uns halten und uns träumen lassen kann.“ Vgl. Papst Franziskus, Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus der Krise, Kösel Verlag 2020.

„Worauf wartest du?“ Jede/r kann mitmachen und am Gebetsnetz der Pfingstnovene teilnehmen. Mögen die vorliegenden Gebete, Gedanken und Impulse dabei unterstützen.

Diese Frage möge gleichzeitig zur Bitte von Vielen in der ganzen Diözese St. Pölten werden: „Worauf wartest du?“ Komm, Heiliger Geist!