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Vom Zauber des Anfangs
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6:30, Samstag, 26. Juni 2021
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18:00, Donnerstag, 01. Juli 2021
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Vertrauen

Foto: Jacob Lund/Shutterstock.com

Pfingstnovene 1. Tag
Der erste Tag der Pfingstnovene erinnert uns, wer wir sind: Kinder Gottes! Menschen, die den Geist empfangen haben, in dem wir rufen: „Abba, Vater!“ (vgl. Röm 8,14f) Gleichzeitig machen wir die Erfahrung, dass unser Vertrauen schwindet, verloren geht oder vielleicht sogar missbraucht worden ist. Wir bitten zu Beginn der Pfingstnovene um Gottes Geistkraft, die Vertrauen stärkt und wachsen lässt.

„Unsere Aufgabe ist es, die Geistkraft Gottes zu entdecken, zu empfangen. Das ist der Auftrag Jesu an seine Jünger, an uns. Was ist zu tun? Es ist wieder das vertrauensvolle Sich-Öffnen, um das wir beten sollen. Wer sich öffnen will, kann das nämlich nicht einfach so machen, sondern muss es geschehen lassen.“ (E. Wagner-Walser)

Anregungen und Impulse dazu bieten die Broschüre (PDF) und die vertiefenden Beiträge auf der Internetseite der Pastoralen Dienste. Für „Eilige“ gibt es jeden Tag in der Früh ein Youtube-Video.

In der Einladung zur Pfingstnovene (siehe Broschüre) heißt es:

„Krisen- und Konfliktherde, Sackgassen und Verfehlungen, Verwundungen und Verletzungen gibt es in allen Lebensbereichen und Beziehungsgefügen. Die Corona Pandemie hat diesbezüglich vieles aufgedeckt und oft noch schmerzlicher erfahren lassen.

Ob in der großen Weltgeschichte oder in ganz persönlichen Lebenskontexten, ob in kirchlichen, gesellschaftlichen oder familiären Zusammenhängen, wir suchen - an sehr verschiedenen Orten - Schritte des konkreten Handelns, des Heilens und Wiederherstellens.

Diese Pfingstnovene folgt der Spur, die Papst Franziskus mitten in der Corona Pandemie gelegt hat: „Vor allem aber brauchen wir das Gebet, um die Eingebungen des Geistes hören und den Dialog in einer Gemeinschaft pflegen zu können, die uns halten und uns träumen lassen kann.“ Vgl. Papst Franziskus, Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus der Krise, Kösel Verlag 2020.

„Worauf wartest du?“ Jede/r kann mitmachen und am Gebetsnetz der Pfingstnovene teilnehmen. Mögen die vorliegenden Gebete, Gedanken und Impulse dabei unterstützen.

Diese Frage möge gleichzeitig zur Bitte von Vielen in der ganzen Diözese St. Pölten werden: „Worauf wartest du?“ Komm, Heiliger Geist!